Buch­prä­sen­ta­tion

Die Maschine

Brand­stätte 9

1010 Wien

Café Korb
Donnerstag, 3. Dezember 2015 um 19:00 Uhr

Das Buch

In E. M. Forsters ein­fluss­rei­cher dys­to­pi­scher Erzäh­lung Die Maschine (eng. The Machine stops, 1909) kon­trol­liert eine nebu­löse Appa­ra­tur sämt­li­che Aspekte einer per­fek­ten zukünf­ti­gen Gesell­schaft. Tief unter der Erd­ober­flä­che sind die Men­schen, pas­si­ven Droh­nen gleich, im Bie­nen­stock der all­um­fas­sen­den Maschine orga­ni­siert. Jeg­li­ches Erle­ben ist aus­ge­schal­tet und durch tech­ni­sche Ver­mitt­lung ersetzt, der unmit­tel­bare mensch­li­che Kon­takt ist zum absto­ßen­den Tabu gewor­den. Kuno, der Prot­ago­nist, ver­sucht sich gegen den Status Quo auf­zu­leh­nen und ist auf der Suche nach der unver­mit­tel­ten Welt jen­seits der Kon­trolle der Maschine.

Illus­trie­ren mit Plas­ti­lin

Gregor Schu­berth von Schu­berth und Schu­berth: Die düs­tere Zukunfts­vi­sion der Kurz­ge­schichte, übri­gens die ein­zige Sci­ence Fic­tion Geschichte des bekann­ten Autors von A Room With a View und A Pas­sage to India, hat uns in ihrer Aktua­li­tät erstaunt und dazu ani­miert mit unse­rem belieb­ten Mate­rial Plas­ti­lin das Leben der hoch­tech­no­lo­gi­schen Gesell­schaft, das darin geschil­dert wird, dar­zu­stel­len.
Neben der Arbeit als Archi­tek­ten möch­ten wir expe­ri­men­tie­ren. Plas­ti­lin fas­zi­niert uns schon seit Jahren und vieles ist ent­stan­den. Es ist span­nend mit dem plas­ti­schen Aspekt des Mate­ri­als zu spie­len, inhalt­li­che Bezüge her­zu­stel­len, aber auch immer zu wissen, dass es einer ste­ti­gen Ver­än­de­rung unter­liegt.“

Pro­gramm

  • Johanna Schu­berth spricht über das Arbei­ten in Plas­ti­lin und die aus­ge­stell­ten Col­la­gen
  • Buch­vor­stel­lung und Lesung von Phil­ipp Schmoet­ten
  • Kam­mer­mu­sik von Claude Debussy, Gustav Holst, Scott Joplin u.a.
  • Aus­klang mit DJ Dr. Hans Axel von Fersen
  • Aus­stel­lung der Ori­gi­nal­col­la­gen